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Mit nachhaltiger Mobilität zum Montseny

Sich zu bewegen und neue Orte zu erkunden, ist ein fast angeborenes Bedürfnis des Menschen. Was wir vor ein paar Jahrzehnten größtenteils zu Fuß erledigt haben, wird heute und immer häufiger mit dem Privatfahrzeug gemacht. Um darüber nachzudenken, wie wir verantwortungsbewusster reisen können, schlagen wir vor, einen Blick auf den Montseny zu werfen und zu sehen, wie es möglich ist, ihn mit nachhaltigeren Mobilitätsoptionen zu besuchen. Der Besuch des Naturparks Montseny – Biosphärenreservat – kann eine respektvollere und umfassendere Erfahrung sein, wenn wir uns für nachhaltige Mobilität entscheiden. Der Park arbeitet daran, Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schützen: weniger Autos und mehr Natur.

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften, das Fahrrad oder einfach das Gehen sind kleine Maßnahmen, die dazu beitragen, die übermäßige motorisierte Mobilität, in der wir leben, zu reduzieren. Deshalb stellen wir Ihnen heute einige Alternativen vor, um den Naturpark Montseny (Biosphärenreservat) auf umweltfreundlichere Weise zu genießen.

Der Montseny, der im katalanischen Vorküstengebirge liegt, ist das höchste Massiv dieses Systems und erstreckt sich über mehr als 31.000 Hektar. Diese Ausdehnung und Einzigartigkeit machen ihn sehr attraktiv, haben aber gleichzeitig dazu geführt, dass die Mobilität innerhalb des Parks hauptsächlich von den Straßen abhängt. Aus diesem Grund war die Reduzierung der Fahrzeugzufahrt und die Förderung nachhaltigerer Optionen eines der vorrangigen Ziele der letzten Jahre.

Ein klares Beispiel ist das Gebiet des Pantà de Santa Fe del Montseny, wo an einem einzigen Herbsttag mehr als 1.000 Besucher ankommen können, oft mit mehr als 400 falsch geparkten Autos in Santa Fe und etwa 200 weiteren in Fontmartina. Um solche Situationen zu vermeiden, geben wir Ihnen einige Tipps:

1. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel sind eine großartige Alternative, um den Montseny zu erreichen. Sie können mit dem Zug zu den Gemeinden Aiguafreda, Balenyà, Breda, el Figaró, la Garriga, Riells i Viabrea, Sant Celoni und Santa Maria de Palautordera gelangen. Eine weitere Option ist die Anreise mit dem Bus mit Haltestellen in den Gemeinden Aiguafreda, Cànoves i Samalús, el Figaró, la Garriga, Tagamanent, Gualba, Sant Celoni, Campins, Fogars de Montclús, Santa Fe, Santa M. de Palautordera, Sant Esteve de Palautordera und Viladrau.

Darüber hinaus verbindet der Bus Parc, der an allen Wochenenden und Feiertagen (außer Weihnachten und Neujahr) aktiv ist, 5 reguläre Linien und bietet kombinierte Zug- und Bustickets an. Von vielen Haltestellen aus starten ausgeschilderte Routen für alle Zielgruppen. Alle Informationen finden Sie unter diesem Link.

Foto: Tourdera. Bahnhof Santa Maria de Palautordera.
Foto: Tourdera. Bahnhof Santa Maria de Palautordera.

2. Teilen Sie ein Auto oder wählen Sie Elektrofahrzeuge

Der Verkehr ist für fast 30 % der Treibhausgasemissionen in Katalonien verantwortlich. Das Teilen eines Fahrzeugs ist eine gute Möglichkeit, die Auswirkungen zu reduzieren. Und wenn Sie ein Elektroauto haben, finden Sie im Park Ladepunkte auf den wichtigsten Parkplätzen und in verschiedenen Gemeinden wie Breda, Santa Maria de Palautordera, Seva, Taradell oder Viladrau.

Foto: Provinzrat von Barcelona. Elektroladegerät.
Foto: Provinzrat von Barcelona. Elektroladegerät.

3. Nutzen Sie autorisierte Parkplätze

Um unordentliches Parken zu vermeiden, wurden 12 strategische Parkzonen geschaffen, die mit Routen und Wanderwegen verbunden sind: Can Cruspinell, la plana Amagada, Can Domènec, Coll de Bordoriol, Collformic, Font de Passavets, Plana dels Bombers, Sant Marçal I, Santa Fe, Santa Helena, Sesferreres oder Vallfornès.

Quelle: Naturpark Montseny, kostenloser Parkplatz Coll de Bordoriol
Quelle: Naturpark Montseny, kostenloser Parkplatz Coll de Bordoriol

4. Entdecken Sie den Park mit ausgeschilderten Routen

Der Montseny verfügt über mehr als 35 ausgeschilderte Routen, darunter unsere „Route der Tordera und Arbúcies-Bach“. Wenn Sie sie zu Fuß erkunden, können Sie ihr reiches Natur- und Kulturerbe in Ruhe entdecken. Einige dieser Routen sind auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehbehinderung angepasst. Hier finden Sie die Routen des Parks.

Das Bekenntnis zu nachhaltiger Mobilität im Montseny ist der Schlüssel zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Reduzierung von Emissionen. Fahrgemeinschaften, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, das Erkunden des Parks zu Fuß oder mit dem Fahrrad sind effiziente, zugängliche und respektvolle Optionen. In diesem September werden die Europäische Mobilitätswoche und der Welttourismustag gefeiert. Dies ist eine großartige Gelegenheit, sich vom Montseny aus anzuschließen und weiter an einer saubereren und gesünderen Umwelt zu arbeiten.

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