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Schützen wir Wild- und Nutztiere: Halten Sie Ihren Hund an der Leine!

Es wird immer üblicher, die Natur mit unseren Hunden zu genießen, zum Beispiel auf einem Abschnitt der Tourdera. Dennoch muss man sich der Nachteile bewusst sein, die es mit sich bringen kann, sie frei laufen zu lassen. Dieses Risiko ist besonders in geschützten Naturräumen oder Gebieten mit landwirtschaftlicher Nutzung besorgniserregend, wo es zu Zwischenfällen mit Herden oder Wildtieren kommen kann. Aus diesem Grund haben Organisationen wie der Naturpark Montseny eine Kampagne gestartet, um auf dieses wachsende Problem aufmerksam zu machen.

Angesichts der zunehmenden Zahl von Besuchern, die in Gebieten wie dem Naturpark Montseny mit ihren Hunden ohne Leine spazieren gehen, warnen die Verantwortlichen des Naturraums, dass diese Situation die Tierwelt vor Ort schädigt, indem sie ihr Verhalten stört, sowie die Viehwirtschaft des Gebirgsmassivs beeinträchtigt, und arbeiten daran, die Auswirkungen zu minimieren. Neben der Verstärkung der Beschilderung führen Waldwächter Überwachungs- und Sensibilisierungsaufgaben durch. Zudem arbeitet der Naturpark mit den Stadtverwaltungen und den zuständigen Behörden zusammen, um Sanktionen zu verhängen. Im Allgemeinen sind diese Einschränkungen besonders notwendig in:

  1. Weidegebiete: Um sowohl die Viehwirtschaft als auch die Tierwelt zu schützen, ist es unerlässlich, dass Hunde in diesen Gebieten an der Leine geführt werden, da Herden sehr anfällig für die Anwesenheit anderer Tiere sind. Der Kontakt von Hunden mit Kühen, Ziegen oder Schafen kann zu Stresssituationen führen, die Fehlgeburten oder Unfälle verursachen, welche in einigen Fällen für die Weidetiere tödlich enden können.
  2. Markierte Wege: Ebenso wird empfohlen, Hunde auf markierten Wegen, in Erholungsgebieten und in Bereichen mit hohem Besucheraufkommen an der Leine zu führen, um Konflikte mit anderen Nutzern zu vermeiden.
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Bild von Waldwächtern und ländlichen Agenten bei Überwachungsaufgaben

Das Nichtanleinen eines Hundes in diesen Bereichen kann als Ordnungswidrigkeit betrachtet werden und zu Sanktionen gemäß den geltenden kommunalen Verordnungen in verschiedenen Gemeinden des Naturparks Montseny führen. Diese Beschränkung gilt nicht für Hirtenhunde, die die Funktion haben, die Herden zu schützen und zu bewachen.

Darüber hinaus erarbeitet der Naturpark einen strategischen Plan für Landwirtschaft und Viehzucht für das Biosphärenreservat Montseny und arbeitet mit Gemeinden und anderen Stellen mit Sanktionsbefugnis, wie den „Agentes Rurals“ (ländlichen Agenten), zusammen. Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, führen Waldwächter Überwachungs- und Sensibilisierungsaufgaben in den Gebieten durch, in denen ausgeschildert ist, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen.

Um das Verständnis für dieses Problem zu erleichtern, hat der Naturpark Montseny mehrere informative Videos erstellt, die darauf abzielen, für dieses Thema zu sensibilisieren. Wir hoffen, dass Sie diese interessant und bereichernd finden!

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