Die Katalanische Wasseragentur (ACA) hat das Ausschreibungsverfahren für die Ausarbeitung eines Projekts zur ökologischen Wiederherstellung eines Abschnitts der Tordera in Fogars de la Selva eingeleitet. Das betreffende Gebiet erstreckt sich zwischen dem Gewerbegebiet der Gemeinde und der AP-7-Brücke sowie dem Zusammenfluss mit dem Bach Santa Coloma und wird von der Tourdera-Route durchquert.
Das Projekt verfügt über ein Ausschreibungsbudget von 70.781,60 Euro, wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und hat eine maximale Ausführungsfrist von 10 Monaten. Die Tourdera wird auf dem gesamten von den Maßnahmen betroffenen Abschnitt von dem Projekt profitieren, da ein großer Teil der Route entlang des Flusses durch das Gebiet verläuft, in dem die Arbeiten vorgesehen sind.
Die Maßnahme ist Teil der Arbeiten zur Verringerung des Hochwasserrisikos in Fogars de la Selva. In der Nähe der Kapelle Sant Cebrià de Fogars, an der auch die Tourdera-Route vorbeiführt, soll demnächst eine etwa 200 Meter lange Steinschüttung errichtet werden. Dieses Gebiet wurde während des Sturms Gloria im Jahr 2020 besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, invasive Arten zu kontrollieren und damit die heimische Flora zu schützen, die Ufervegetation so zu bewirtschaften, dass sie den Wasserlauf nicht behindert, veraltete Schutzbauten zu entfernen und nahe gelegene Pappelpflanzungen zu renaturieren sowie Totholz und kleine temporäre Teiche einzubringen, um die Vielfalt der aquatischen Lebensräume zu verbessern.
Da das Gebiet Teil des Natura-2000-Netzes ist, müssen bei den Maßnahmen sehr strenge Naturschutzkriterien eingehalten werden. Eingriffe sollen nur dort erfolgen, wo sie unbedingt erforderlich sind, wobei der natürlichen Regeneration des Flusses Vorrang eingeräumt wird.

















